Reviews


English Reviews

Padovani plays Paganini like a hero

Blessed with a name of operatic resonance, the young Swiss- Italian violinist Manrico Padovani plays like a hero in this marvellous concerto. Marvellous, that is to say, when attacked with such technical brio, tonal lustre and musicality.

Padovani commands a superbly equalised scale and does not lean too much on the G-string, although he rightly makes more of it in the central Adagio espressivo, where Paganini is depicting a prisoner in a dungeon.

Spiccato is splendidly precise; staccato is evenly audible; left-hand pizzicato pings nicely; harmonics all ring out; but cantilena is also beautifully flexible, with sensitive dynamic variations that make the melodies really touching.

Padovani clearly enjoys the Sauret cadenza, as do I, even though it uses non-Paganini effects. The finale has real bounce, with variations of colour in the episodes. The DVD is very plainly filmed and there seems to be no audience, even though everyone is giving a real performance.

The little orchestra is tidy and adequate but backwardly placed, something even more apparent on the audio CD. Sound quality is excellent on both discs. Do you need just 38 minutes of music in two formats? In any case, Padovani, a pupil of Aida Stucki, is certainly worth a hearing.

The Strad Magazine, January 2011; TULLY POTTER

Deutsche Übersetzung

Ausstehend …

Rezensionen in Deutsch

Geigerischer Funkenregen - Manrico Padovani im Alten Ratssaal

Baden-Baden (09.03.2017). Selten dürfte der Alte Ratssaal solchen Andrang von Musikliebhabern erlebt haben wie am vergangenen Sonntagvormittag (5. März). Die “Hommage à Paganini” des Schweizer Geigers Manrico Padovani war ein Konzert der Reihe “Musik in (Baden-) Baden”, gemeinsam von der Stadt, der Draheim-Stiftung “pro musica et musicis” und dem Schunke-Archiv veranstaltet. Das Publikum der Bäderstadt, in der der italienische “Hexenmeister” der Geige um 1830 mehrfach weilte, erlebte einen atemberaubenden Vormittag.

Joachim Draheim, Spiritus Rector der Konzerte und Stifter, ist Musikinteressierten der Region ein Begriff als Buchautor, Pianist und Schöpfer zahlloser Programme von Konzerten und Festivals. Ebenso charmant-witzig wie faktenreich-gehaltvoll moderierteer ein Programm, das von jeder Werkgattung aus Paganinis Schaffen repräsentative Beispiele wie auch kreative Reflexeseiner Freunde und Bewunderer enthielt. Zu diesen gehörten Gioacchino Rossini und Robert Schumann, die hier auch zu Klang kamen: Rossini mit der sehr hörenswerten Elegie “Un mot à Paganini”, Schumann mit den Klavierbegleitungen zu zwei der Capricci op. 1 (Nr. 1 und 24).

Zum Engagement Manrico Padovanis war das seiner musikalischen Partnerin Ira Maria Witoschynskyj ein Glücksfall: Sie ist eine ebenso flexible und sensibel reagierende Begleiterin, wie eine gestandene Virtuosin, die Bravourstücke so spielen kann, dass sie Musik bleiben und nicht zur Demonstration geschickterFinger verkommen. Besonders eindrucksvoll wurde das deutlich in Variationen über ein Thema aus Paganinis Violinkonzert op. 6 des ungarischen Klaviervirtuosen Stephen Heller.

Paganini selbst war ja ebenso berühmt für sein kantables Spiel wie für seine technische “Hexerei”. So bleibt auch in den technisch extremsten Schwierigkeitenin der Darstellung nie Padovanis Musikalität, der sinnliche Schmelz des Klanges, auf der Strecke. Vier Capricci aus op. 1 gelangen ebenso fulminant wie die Solo-Werke mit Orchester (Variationen “I palpiti” op. 13 und “Campanella”‐Rondo aus dem Konzert h-Moll op. 7) und das Cantabile D-Dur. Die Wirkung des Phänomens Paganini ist also, das bewies der stürmische Applaus, heute noch lebendig, wenn ein Vollblut-Musiker wie Padovani ihre Magie zum Leben erwecken kann. Ein weiteres Capriccio verweigerte der Virtuose der hingerissenen Zuhörerschaft nicht als Zugabe. Bravissimo!

Draheim Stiftung, März 2017

English Translation

Pending …

Rasende Läufe, intensive Tongebung, viel Atmosphäre

Das virtuose Duo Manrico Padovani und Akemi Masuko konzertierte bei den Musikfreunden im Kongresshaus

Zwei in Coburg bestens bekannte Künstler bestritten das jüngste Konzert der Musikfreunde im gut frequentierten Kongresshaus und beeindruckten mit einem anspruchsvollen Programm, das hinsichtlich Technik und Musikalität keine geringen Anforderungen stellte. … So begann das Konzertmit der Sonate F-Dur KV 376 von Mozart, von Manrico Padovani in den raschen Ecksätzen mit warmem Ton und geschmeidiger Bogenführung locker und geläufig angegangen, während das dazwischen eingebettete Andante beseelt und dynamisch eindringlich gestaltet wurde. …

Manrico Padovani ging den leidenschaftlichen Kopfsatz an, in dem er im weiteren Verlauf eine reiche dynamische Palette entfaltete.

Intensive Tongebung auf der G-Saite und dichte Atmosphäre prägten das Adagio. … Musikantischen Auftakt zum zweiten Teil bildeten die Sechs rumänischen Volkstänze von Béla Bartók in der effektvollen Transkription von Zoltán Székely, die Manrico Padovani gekonnt mit blitzsauberen Flageoletts und feurigem Ausdruck darbot.

Höhepunkt und Abschluss des Abends bildete die in den Kriegsjahren entstandene Sonate Nr. 1 f-Moll Op. 80 von Sergej Prokofiew, welche an beide Ausführenden höchste Ansprüche stellte. Die rasenden Sordino-Läufe im ersten und letzten Satz, die stampfenden Rhythmen im kämpferischen zweiten oder die gedämpfte expressive Melodik im dritten Satz waren so beeindruckend wie die gesamte, gemeinsam aus einem Guss gestaltete Interpretation des tiefgründigen Werks.

Coburger Tagblatt, 9.4.2009; GERHARD DEUTSCHMANN

Frenzied runs, intensely concentrated intonation, and plenty of atmosphere

Virtuoso duo Manrico Padovani and Akemi Masuko perform for music patrons in the Congress House

Two of Coburg's best-known musicians matched each other in the latest concert for music patrons at the well-attended Congress House, wowing the audience with an ambitious programme that posed more than a few challenges in terms of technique and musicianship. … The concert began with Mozart's Sonata in F major K. 376. Manrico Padovani's approach to the fast outer movements was relaxed and familiar, witha warm tone and supple bowing, while the central Andante was shaped with animation and lively dynamics. …

Manrico Padovani unfurled a rich dynamic palette in the course of the passionate first movement.

Concentration of intonation on the G-string and an eloquent atmosphere shaped the Adagio … Six Romanian Folk Dances by Béla Bartók, arranged effectively by Zoltán Szekély, formed the musical upbeat to the second half, ably presented by Manrico Padovani with flawless harmonies and passionate expressiveness.

The high point came at the close of the evening, with Sergey Prokoviev's Sonata No. 1 in F Minor Op. 80, which was composed during the war. This made extreme demands on both performers. The frenzied muted runs in the first and last movements, the tramping rhythms of the second, and the subdued expressive melodies of the third movement were as impressive as the overall conception, seemingly made from one mould, of this deeply-felt work.

Coburg Daily News, 9.4.2009; GERHARD DEUTSCHMANN

Teufelsgeiger triumphiert im Vatikan

Der Aargauer Geiger Manrico Padovani spielte am Montag vor Papst Benedikt XVI

Vergangenen Montagmorgen kam es für den Aargauer Violinisten Manrico Padovani zu einer sehr speziellen, ja gar einmaligen Begebenheit: Das virtuose und gleichzeitig tiefsinnige Spiel des im Aargau tätigen Violinisten haben es geschafft, in der Sala Nervi den Papst und 10.000 Zuschauer zu verzaubern. …

Die Schweiz liefert seit Jahrhunderten die beste Garde für den Papst. Wie kommt es nun aber dazu, dass ein Schweizer Geiger für den Papst spielt?

Seit Anfang Jahr sind Manrico Padovani und die russisch-griechische Geigerin Natasha Korsakova Kulturbotschafter der Naturschutz-Stiftung “Sorella Natura” aus Assisi und seit 2012 sind sie auch als Testimonial von Bogenhersteller “L'Archet Brasil” tätig.

Aargauer Zeitung, 7.12.2011; MANUELE FERRARI

Triumph for diabolically talented violinist at the Vatican

Aargau violinist Manrico Padovani plays for Pope Benedict XVI in Rome

Last Monday morning was an extraordinary ‐ indeed, a unique ‐ experience for Aargau violinist Manrico Padovani: the profound virtuoso playing of the violinist from Aargau entranced the Pope and a 10,000-strong audience in the Sala Nervi. …

For centuries, Switzerland has supplied the elite Papal Guards. But how come a Swiss violinist finds himself playing for the Pope?

From the beginning of 2011, Manrico Padovani and the Russian-Greek violinist Natasha Korsakova have been cultural ambassadors for the Assisi-based nature protection foundation “Sorella Natura”, and from 2012 they have also actively endorsed of the bowmaker “L'Archet Brasil”.

Aargau Newspaper, 7.12.2011; MANUELE FERRARI

Geiger ernten viel Applaus

Wenn einen der Papst für ein Privatkonzert engagiert, muss man schon etwas an sich haben, das nicht von dieser Welt ist. Vielleicht war es der Taufname der wertvollsten Stradivarius-Geige, der “Messias”, deren Kopie von 1871 vergangenen Herbst im Vatikan erklang.

Wahrscheinlicher aber war es ihr Spieler selbst, der Schweizer Teufelsgeiger Manrico Padovani. Als er seine Violine am vergangenen Donnerstag in der Kirche St. Johann im Schweizer Laufenburg bei der Solosonate No.3 von Eugene Ysaÿe in die Höhe peitschte und dabei auf die Zehenspitzen ging, meinte man, er wolle gleich mit in die Luft abheben …

Südkurier, 5. May 2012

Violinists reap applause

When even the Pope engages you for a private concert, there must be something about you that is not quite of this world. Perhaps it was the name of the priceless Stradivarius violin, the “Messiah”, of which an 1871 copy could be heardin the Vatican last Autumn.

It's more likely, though, that it was the musician playing it, the diabolically talented Swiss violinist Manrico Padovani. As he swung his upbow aloft, raised on his tiptoes, in his performance of Eugene Ysaÿe's Solo Sonata No. 3 last Thursday in St Johann's Church, Laufenburg, it seemed almost as though he too would take off into the air …

Southern Courier, 5th May 2012

Synonym

Wohl in ihrem Leben unvergessliche Momente erlebten die Besucher im dritten Teil des Konzertes, wo Niccolò Paganini (1782-1840) und Manrico Padovani zum Synonym wurden. All sein gigantischen Können, was Paganini nachgesagt wird, verkörperte Manrico Padovani leibhaftig. Wahrlich Manrico Padovani erwies sich als “Teufelsgeiger”. Wenn die Konzertbesucher bisher Andrejewitsch Rimski-Korsakows “Hummeltanz” als eines der schwierigsten Werke für einen Solisten einstuften was deren Fingerfertigkeit abverlangt, so wurden sie am “Connaissez-vous” Konzert eines besseren belehrt.

Gioacchino Rossini (1792- 1868) und natürlich erst recht Robert Schumann (1810-1856) mit den Capriccen, Op.1 wollten wohl mit ihren Kompositionen den Meister der Violinisten auf die Probe stellen. Hätte Paganini diese nicht bestanden, sein Name wäre vermutlich zwischenzeitlich verblichen.

Die Besucher von “Connaissez-vous” und dessen drittem Zyklus von “Virtuose Kontraste” waren sich einig, Manrico Padovani ist zumindest ein Nachfolger Paganinis und hat gar das Format, ihn zu übertreffen. Die Geschichte lehrt, jeder Meister findet mal seinen Meister, die Laufenburger Konzertbesucher haben einen davon vermutlich kennengelernt.

Fricktaler Zeitung, 28. Februar 2011

Synonymic

Concert-goers experienced what will surely be unforgettable moments in their lives during the third part of the concert, when Niccolò Paganini (1782-1840) and Manrico Padovani became synonymous. Manrico Padovani was the living embodiment of Paganini's rumoured titanic prowess, truly proving himself as a “one hell of a violinist”. If concert-goers had hitherto considered Rimski-Korsakov's “Flight of the Bumblebee” as one of the most difficult and finger-twisting works for a soloist, at this “Connaissez-vous” concert they were taught otherwise.

The compositions of Gioacchino Rossini (1792-1868) and, even more so, of Robert Schumann (1810-1856) with his Caprices Op. 1, were designed to put expert violinists to the test. Had Paganini not surmounted these, his name would probably have vanished in the mists of time.

Audience members at “Connaissez-vous” and its third cycle of “Virtuoso Contrasts” were agreed that Manrico Padovani isat the very least a worthy disciple of Paganini, and could even have what it takes to surpass him. History teaches us that every master eventually finds his own master, and it seems that Laufenburg concert-goers have encountered one of them.

Fricktal Newspaper, 28. Februar 2011

Mitreissender Manrico Padovani

Das Orchester Niederamt spielte Werke von Mozart und Sibelius

Viel farbenreicher kam das Violinkonzert Op. 47 von Jean Sibelius hinüber. Da stand indessen ein Geiger vor dem Orchester, der die hier fast fünfzig Instrumentalisten mitzureißen verstand.

Mit Verve durchglühte er die großartige Partitur, die überaus virtuosen Stellen wirkten wie Selbstverständlichkeiten. Manrico Padovani musizierte nuanciert, rasant aber nie grob,und er gab den lyrischen Stellen vor allem im Mittelsatz grosse Tiefe und Herzlichkeit. Das Orchester war auch hier mit großem Engagement dabei, aber es kam spürbar an seine Grenzen. Es war beeindruckend wie Padovani das ganze zusammenhielt. Das Publikum bedankte sich mit Ovationen …

Aargauer Zeitung, 5.6.2012; J. NYFENEGGER

Rousing Manrico Padovani

Niederamt Orchestra plays works by Mozart and Sibelius

Jean Sibelius' Violin Concerto Op. 47 came across with far greater richness of colour. Here, the violinist who stood in front of the orchestra knew exactly how to sweep its fifty members along with him.

He shone through this magnificent score with verve; he took the most demanding virtuosic sections in his stride; nuanced, fast-paced, but never crude. He endowed the lyrical sections, particularly in the slow movement, with great profundity and warmth. The orchestra, too, played with great engagement, even if it was perceptibly pushed to its limits.It was remarkable how Padovani held the whole piece together. The audience showed its thanks with a standing ovation …

Aargau Newspaper, 5.6.2012; J. NYFENEGGER

Herzschlag

Er ist das, was wir als Überbegabten zu nennen pflegen …

Geboren in Zürich von italienischen Eltern, Padovani hat bis jetzt einen fehlerfreien Künstlerweg gemacht. Der junge Wundergeiger schenkt uns heute seine Version der Aufnahme des Violinkonzertes Op. 61 von Beethoven. Dieses berühmte Werk wird von dem Geiger mit seinem ganzen feurigen Temperament, begleitet von einer atemberaubenden technischen Meisterschaft, interpretiert. Crystallsilbrige Höhe, Töne und Bässe wie Bronze … und was für eine wunderbare Kadenz. Meine Damen und Herren, eine großartige Aufnahme!

Le Matin de Lausanne

Heartbeat

There's only one way to describe him: phenomenally talented …

Born in Zurich to Italian parents, Padovani has forged an immaculate artistic path. The young violin prodigy offers us today his recording of Beethoven's violin concerto Op. 61. His interpretation of this well-known piece is shaped by his fiery temparament, coupled with breathtaking technical mastery.

Silvery crystal upper notes, the middle and lower registers etched in bronze … and what a wonderful cadenza. Ladies and gentlemen, a magnificent recording!

Le Matin de Lausanne

Stuttgarter spielten für Herz und Verstand

Es waren beglückende Momente, als der Geiger Manrico Padovani mit seltener Einstimmung mit dem Orchester (Stuttgarter Philharmonikern) ein sprühendes Furioso in den Saal hineintrug. Die Aufführung war eine Demonstration musikalischer Kostbarkeiten …

Anhaltend war der Beifall … so dass sich Padovani zu einer längeren Draufgabe mit atemberaubenden Doppelgriffe entschloss und damit nochmals Begeisterungsstürme auslöste …

Ein kraftvolles Finale bildete den Abschluss eines Konzertabends, der zu Recht ein Baustein für das ausgezeichnete Image der TaK-Abo-Konzerte ist.

Liechtensteiner Volksblatt

Stuttgart musicians play with head and heart

There were uplifting moments when violinist Manrico Padovani, in exceptional sympathy with the orchestra, unleashed a scintillating furioso on the hall in his interpretation of Prokoviev's 1st Violin Concerto. The performance was a display of exquisite musicianship …

The applause went on for so long … that Padovani decided on an extended encore with breathtaking double-stopping, which triggered a further storm of acclaim …

A powerful finale brought to a close a concert which justifiably contributedto the first-rate reputation of TaK-subscription concerts.

Liechtensteiner Volksblatt

Teufelsgeiger

Manrico Padovani wagte das erste Paganini Konzert ‐ und gewann …

Südkurier, Konstanz

Pending …

Dvorak Violinkonzert in a-moll

Der grosse, geigerischer Gestus ist seine Sache …

Badischer Zeitung

Pending …

Frankfurter Allgemeine

Qualität sprach da öfter für sich, etwa bei dem gebürtigen Zürcher Geiger Manrico Padovani, der … durch seinen virtuosen Gestus in Sonaten von G. Teilleferre, A. Honegger und F. Poulenc aufhorchen liess.

E. Kohlhaas, IMF Luzern

Pending …

Interlakner Festwochen

Und schliesslich setzte das Spiel des 26jährigen Solist dem Anlass die funkelnde Krone auf. Der junge Manrico Padovani löste diese Aufgabe mit Bravour. Mit erstaunlicher Überlegenheit meisterte er alle Tücken und legte einen Gesang hin, der ihm die Herzen zufliegen liess.

Manrico Padovani und das “Gruppo concertistico della Svizzera Italiana” haben damit zu einer musikalische Sternstunde geboten.

S. Wenger

Pending …

Luzerner Zeitung

Nach seiner Leistung zu schliessen,gehört Manrico Padovani zu den grossen Hoffnungen in derjungen Violinistengeneration.

H. Meier, IMF Luzern

Pending …

Landbote Winterthur

Eine fundamentale Geigerbegabung verbindet sich hier mit einem stürmischen, hinreissenden Temperament, und ausserordentliches virtuoses Können ermöglicht ihm die nicht nur zuverlässige, sondern souveräne Meisterung extremster violinistischer Schwierigkeiten. …

Während der Aufführung des D-dur Konzertes Op. 19 von Sergej Prokofiev wuchs der junge Geiger zu hohem Solistenniveau heran. Darin war die technisch oft atemberaubende Geschicklichkeit ebenso enthalten wie rhythmische Spannung, tänzerische Grazie wie spritziger Geist …

Vorzüglich sekundiert von M. Albrecht und das Stadtorchester, erspielte sich Padovani mit diesem beeindruckenden Vortrag stürmische Ovationen.

R. Wolfensberger

Pending …

Die Prokofjew Violinsonate Nr. 1 versah der Solist mit beunruhigender Atmosphäre; in der feinen Rhythmik, dem Feinbau der Themenarbeit klang ein angespanntes Beben, das durchaus aggressiv und darum um so fesselnder wirkte. Eine Vielzahl von Stimmungen entwickelte Padovani darüber, ein Kaleidoskop abrupter Wechsel, mal brüskierend, mal hypnotisierend …

Basler Zeitung

Pending …

Farbig leuchtender Stern

Nachdem das Radio-Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von M.Viotti Prokofjews “Symphonie classique” gespielt hatte, schlug der Geiger Manrico Padovani in Camille Saint-Saëns “Introduction et Rondò capriccioso&lrquo; für Violine und Orchester ganz andere Töne an.

Mit weich schattiertem und doch klar zeichnendem Ton zauberte der aus Zürich stammende Geiger hier vom ersten Einsatz an betörende Atmosphäre in den Raum und erwies sich im weiteren Verlauf des Stücks als eindringlich phrasierender Lyriker mit feinem Sinn für Klangfarben.

Das hob das Stück über den Rang einer Showpiéce für Virtuosen weit hinaus, obwohl Padovani sich in denfein versprühten Tongespinsten und ‐ später in Sarasates Carmen Fantasie ‐ in den traumwandlerisch schön und sicher ausgekosteten Flageolett-Passagen auch als Virtuose von Rang bewährte.

Luzerner Neuste Nachrichten

A bright star of many colours

When the programme notes exhort Prokofiev as “indisputably the most important Russian composer” of the century, their adulation of the evening's soloist as a “rising star in the firmament of violinists” may also ring a little hollow. But at Thursday's concert given by Basel Symphony Orchestra in the Zug Casino, any such scepticism was quickly dispelled.

After the orchestra, under the energetic direction of Marcello Viotti, had despatched Prokoviev's Classical Symphony with more boisterous vim than twinkling charm, young violinist Manrico Padovani brought to bear a completely different level of music-making in his interpretation of Camille Saint-Saëns “Introduction and Rondo Capriccioso” for violin and orchestra.

With a subtly shaded, distinct tone, the Zurich-based violinist conjured up a beguiling atmosphere in the hall from his first entry, showing himself in the course of the piece to command both strikingly phrased lyricism and a fine sense of colouration. All of which lifted the piece far above the level of a virtuoso showpiece, although Padovani'js finely spun webs of sound and, later, his ethereally beautiful and confidently savoured harmonic passages in Sarasate's Carmen Fantasie, proved him to be a virtuoso of distinction.

Lucerne News / Zug Newspaper

Landbote Winterthur

Mit dem Konzert Op. 6 Nr. 1 von N. Paganini wurde der erstaunlich junge Solist zum eigentlichen Publikumsliebling. Paganini bedeutendstes Konzert bietet dem Solisten jede nur erdenkliche Möglichkeit, sein Können zu demonstrieren: schwindelerregende Arpeggi und mehrstimmiges Spiel überstürzen sich in unerhörter Akrobatik, so dass dem Publikum der Atem stockt.

Manrico Padovani legte sich mit Verve ins Zeug und bewältigte bravourös die ungeheure Parforceleistung … Manrico Padovani hat dem beeindruckten Publikum sein erstaunliches Talent bewiesen, wofür er stürmischen Beifall und lautstarke Bravorufe erntete.

S. Kaufmann

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Zuger Nachrichten

Howard Griffiths und das Orchester bereiteten ein Klangteppich für den Solisten, der ihm eine vollgültige und gehaltvolle Interpretation ermöglichte. Manrico Padovani blieb dem vor allemin den Ecksätzen oft horrend schwierigen Solopart (Saint-Saëns Violinkonzert Nr. 3) nichts schuldig.

Über die Bewältigung aller technischen Schwierigkeiten hinaus beeindruckte er bis in die extremsten Lagen durch ein volles und doch nie forciert wirkendes Klangvolumen. Er fand zudem ein hochlebendiges Zusammenspiel mit dem Orchester … Eine weitere Kostprobe seines wirklich hervorragenden Könnens gab der Nachwuchskünstler mit der Zugabe: eine “Ballade” für Violine solo des Belgiers E. Ysaye. Die von horrend schnellen Läufen bis zu heiklen mehrstimmigen Akkorden ungefähr alles enthielt, was man als Geiger bravourös meistern kann.

J. Rötlisberger

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Recensioni italiane

È stata quindi la volta del solista Manrico Padovani, che ha interpretato il concerto per violino ed orchestra d'archi di F. Mendelssohn-Bartholdy. Il giovane virtuoso si è fatto ammirare per la sua tecnica pulitissima, per la morbidezza dei suoni e per la sua eccezionale padronanza dello strumento, anche nei passaggi più impegnativi …

Rivista di Lugano

English Translation

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Incanta il violino di Padovani

I 15 archi del “Gruppo concertistico della Svizzera Italiana” hanno sorretto alla perfezione le parabole virtuosistiche di Padovani, che ha dimostrato grande maturità interpretativa sfoderando un fraseggio estremamente lucido …

L'Informatore

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Giornale del Popolo

Ascoltando Padovani, per un attimo ci siamo posti nei panni dei virtuosi dell'epoca: dei violinisti che ai tempi affrontavano tali spartiti. Vien veramente da credere che ben pochi fossero i musicisti all'altezza di un'esecuzione di pregio …

SMB

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Cooperazione

Il giovane Padovani dimostra un'ottima formazione così come una musicalità naturale e viva. Tanto che gli riesce di tradurre con pertinenza di toni anche le zone più problematiche …

Carla Jelmorini

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Un Violino Profondamente Vissuto

Decisamente il recital violino-pianoforte che ho ascoltato sabato scorso nel contesto della rassegna organizzata da OGGI-musica è stato uno dei più interessanti ed avvincenti che mi sia capitato di ascoltare negli ultimi anni … In programma composizioni di Honegger, Wettstein, Hoch, Pärt e Lutoslawsky …

Suonare un programma di questo tipo non è poca cosa; oltre al coraggio di proporlo, ci vogliono anche energia e determinazione ‐ oltre alle necessarie capacità ‐ in misura molto ampia …

Tutte doti, queste, che Manrico Padovani e Yukiko Hori hanno dimostrato di possedere nella misura opportuna. Padovani ha suonato con grande piglio, idee chiare, pronto a cogliere di ogni brano la sua cifra stilistica. Le sue sono state tutte interpretazioni di ottima fattura, profondamente vissute …

F. de Carli, Corriere del Ticino

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